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Anatevka – Mitwirken bei einem Großprojekt
vom 23.01.2012



Als Frau Scülfort vor einem Jahr im Januar 2011 der GSV Eintracht die Teilnahme am Musical Anatevka anbot, rannte sie offene Türen ein. Einige Chorsänger hatten vor Jahren schon mal bei Projekten der JMS mitgemacht, und wussten mit welcher Perfektion und Leidenschaft diese umgesetzt werden.
Nachdem im Mai 2011 unser Fest „Sommer – Sonne – Italien“ stattgefunden hatte, konnten wir uns auf die Lieder aus Anatevka konzentrieren.
Soundsation und Eintracht schloss sich zu einem Projektchor zusammen. Mit unserem Chorleiter Andreas Rapp haben wir die Lieder einstudiert. Da wir aber nicht wissen konnten was die Musikschule für Feinheiten eingebaut hatte, kam einige Male Frau Scülfort zu den Proben dazu. Anfang Oktober war die erste gemeinsame Probe im Prisma,  dann vor Weihnachten zwei Proben in der Sporthalle Pleidelsheim.


Bild 1: Tradition: Wer muss allein für Weib und Kinder sorgen?  Der Papa!

Im Januar 2012 ging es dann Schlag auf Schlag, vier Proben in einer Woche, dann am 12. Januar Generalprobe. Zum ersten Mal haben wir das Stück von Anfang bis Ende mit allen Soli und Tanzeinlagen miterlebt. Es war gewaltig!
Die Anspannung vor der ersten Aufführung in der Sporthalle stieg, und endlich am 14. Januar war es soweit. Die vielen Proben hatten sich gelohnt, die Aufführung machte Spaß und das Publikum war mehr als zufrieden. Am nächsten Tag zur 2. Aufführung waren wir etwas entspannter, aber immer noch konzentriert. Es klappte alles wunderbar.


Bild 2: Gestern war’n sie noch kleine Kinder ….

Neue Konzentration für die Aufführungen in Freiberg. Die Bedingungen sind ganz anders. Die Bühne ist schmaler, die Lichter blenden, die Akustik ist ungewohnt. Bei der Generalprobe merkten wir, dass wir keinesfalls Routine haben.
Samstagabend, großer Festakt zum Stadtjubiläum. Auf diesen Tag wurde ein ganzes Jahr hingearbeitet.
Sobald der Fiedler spielte und Tevje auf der Bühne die Tradition beschwor waren wir wieder ganz in Anatevka. Die Musik ist wunderschön  und unsere Lieder drücken das Lebensgefühl der Dorfgemeinschaft treffend aus.
Die Aufführung war begeisternd. Es gab drei Zugaben, man hätte noch endlos weitermachen können, aber für die vierte Aufführung braucht man ja auch noch Kraft.


Bild 3: Diese beiden waren die heimlichen Stars

Fazit: Es kostet viel Energie bei einem solchen Projekt mitzuwirken, aber die Resonanz ist überwältigend. Wann wird ein Gesangverein schon mal von einem Sinfonieorchester begleitet, wann stehen 160 Mitwirkende auf der Bühne im Alter von 8 - 80 Jahren? Anatevka wird uns fehlen.

Christina Weller












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